Jugendhilfe

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Das Kontaktbüro Jugendberufshilfe (KBJ) ist ein maßnahmeübergreifender Ansprechpartner sowohl für die Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren, als auch für Multiplikatoren der Jugendberufshilfe, Berufsorientierung und Jugendhilfe.

Ziele des Kontaktbüro:

  • eine zeitnahe Beratung/Begleitung/Vermittlung Jugendlicher zu Angeboten der Berufsorientierung, Berufsvorbereitung und Beratungsstellen
  • Information geben über bestehende Hilfeangebote sowie alternative Übergangsmöglichkeiten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt und die Möglichkeiten einen Schulabschluss nachzuholen
  • Unterstützung bei der Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche
  • eine Verkürzung von Maßnahmekarrieren durch die Optimierung von Berufsorientierung und Berufsfeldfindung sowie Motivations- und Kompetenzentwicklung
  • eine verstärkte Kommunikation zwischen allen Akteuren, die an der sozialen und beruflichen Integration der Jugendlichen beteiligt sind

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt dabei auf der Vernetzung der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme der Agentur für Arbeit mit anderen Angeboten der Jugendberufshilfe und Beratungsangeboten.

  • Vorstellung der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme der Agentur für Arbeit (Einzel oder Gruppe)
  • Vermittlung von Schnupperpraktika in der BvB mit dem Ziel, Jugendlichen Inhalte, Ziele, Anforderungen der BvB vor Beginn einer möglichen Teilnahme zu verdeutlichen, um spätere Abbrüche zu vermeiden
  • Koordinierung der Übergänge Jugendlicher aus Angeboten der Jugendberufshilfe in die BvB
  • Koordinierung der Übergänge Jugendlicher bei vorzeitigem Austritt aus der BvB in die Jugendwerkstätten, Beratungsstellen und andere Angebote
  • Nachbetreuung von Jugendlichen, die nach berufsvorbereitenden Maßnahmen noch nicht in Ausbildung vermittelt werden konnten

Im Rahmen unserer Arbeit bieten wir Einzelfallhilfe an und führen Gruppenveranstaltungen (Themen sind z.B. die BvB, Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Erstellen/Vervollständigen von Bewerbungsunterlagen) durch.

Das Team
  • Nataliya Demchuk
  • Nicole Kolbe
  • Mandy Winkler

 

Im Verkehrstrainingskurs bieten wir in enger Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe jungen Menschen, welche Straftaten im Verkehrsbereich begangen und richterliche oder staatsanwaltliche Auflagen erhalten haben, die Möglichkeit, sich aktiv und kritisch mit ihrer Straftat und deren Folgen auseinander zu setzen. Wir zeigen ihnen Wege, alternative Orientierungsmuster zu entwickeln und zu erproben.

Das SUFW Schulprojekt 2. Chance ist eine Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler

  • ab dem Alter von 10 Jahren bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres (in Ausnahmefällen bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres)
  • aus allen Schulformen
  • die ihren Schulabschluss belegbar durch aktive oder passive Schulverweigerung gefährden

sowie für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Fachkräfte und Netzwerkpartner, die Hilfe, Unterstützung oder fachliche Beratung in Zusammenhang mit dem Thema „Schulverweigerung“ suchen.

Ziel des Angebotes ist die (Re-) Integration von schulverweigernden SchülerInnen in das Regelschulsystem oder in ein alternatives Bildungsangebot. Die Zielerreichung erfolgt durch Einzelfallhilfe sowie gruppenpädagogische Angebote im Rahmen von ambulanten HzE-Leistungen.

Kerninhalte:

  • Kompetenz- und Leistungsfeststellung
  • Lebensweltbezogener Unterricht in Kleingruppen
  • praktische Berufsorientierung in einer projekteigenen Werkstatt
  • individuelle Bildungs- und Entwicklungsplanung
  • Förderung sozialer Kompetenzen durch Einzel- oder Gruppentrainings
  •  Aufbau von Lernmotivation und Förderung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Aufbau und Weiterentwicklung von Misserfolgs- und Frustrationstoleranz
  • Festlegung eines klar strukturierten Tagesablaufes
  • Unterstützung der Jugendlichen / Familien und aller beteiligten Fachkräfte
  • enge Kooperation mit den zuständigen Schulen
  • enge Kooperation mit den Fachstellen (Jugendamt, Schulverwaltungsamt etc.)

Das Angebot ist eine ambulante Leistung gemäß §§ 27 ff, 29, 30, 35a und 41 SGB VIII, finanziert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Kooperationspartner
  • Jugendamt der Stadt Dresden
  • Schulverwaltungsamt der Stadt Dresden
  • Sächsische Bildungsagentur - Regionalstelle Dresden
  • Jugendgerichtshilfe
Das Team
  • Nataliya Demchuk (Sozialpädagogin)
  • Uta Sawade (Psychologin)
  • Uwe Lang (Ausbilder/Anleiter)
  • Mandy Winkler (Sozialpädagogin)
  • Anna Wollmann (Sozialpädagogin)